hier kommt jetzt das erste Lebenszeichen von mir. Ich bin nach 36 Stunden sicher in Ijuí angekommen. Drei Flüge (Stuttgart - Paris - Sao Paulo - Porto Alegre) und die Busfahrt (6h) waren sehr anstrengend und haben mich sehr herausgefordert: In Sao Paulo hätte ich fast den Anschlussflug nach Porto Alegre verpasst - ich durfte gleich leibhaft miterleben, was es heißt im "unorganisierten, organisierten" Brasilien zu sein. Als ich in Porto Alegre aus dem Flugzeug ausstieg, empfing mich erst einmal eine schwüle Hitze - von Kopf bis Fuß war ich nass und musste unter diesen Bedingungen ein Taxi suchen, das mich zehn Minuten lang zum Busbahnhof fuhr. Ich war fix und fertig und wollte nur noch schnell nach Ijuí.
seit Ende Juni bin ich jetzt schon hier als Praktikantin in Ijui und dachte mir, dass ich ja mal ein bisschen über die Arbeit hier erzählen könnte.
Vielleicht interessierst du dich auch für einen Kurzeinsatz in der Mission? Aber du weißt nicht so richtig, was dich dort erwartet? Vielleicht fragst du dich, was man hier als Deutscher schon mithelfen kann? Ich möchte dich echt ermutigen, einen solchen Einsatz unter den Kindern in Brasilien zu machen. Es lohnt sich. Das habe ich schon nach sehr kurzer Zeit gemerkt.
Ich darf Euch ganz herzlich aus Brasilien grüßen, wo ich für 11 Monate in einer christlichen Kindertagesstätte des "Evangeliums-Team fuer Brasilien" in Dourados(mittlerer Südwesten Brasiliens) als Zivi dienen darf. Mittlerweile bin ich seit knapp 4 Monaten hier und mir bereitet die Zeit hier viel Freude. Dank Eurer Gebete darf ich immer wieder sehen, dass mir unser Gott zur Seite steht. Ich bin Euch Betern zu Dank verpflichtet.
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"Lobe den HERRN meine Seele und vergiss nicht was ER dir Gutes getan hat". Ps.103,2
Hallo zusammen!
Schon wieder ist ein Monat vorbei und ich denk es ist mal wieder Zeit für eine Rundmail!
Eigentlich sollte ich mich gerade in der Phase des Kulturstresses befinden (6-8 Wochen), aber Gott sei Dank, gibt es bei mir bis jetzt noch keine Anzeichen davon! Ich habe mich wirklich sehr sehr gut einleben können. Es ist erstaunlich wie schnell man sich an Dinge gewöhnt, die es zuhause nicht gibt oder anders sind. Inzwischen habe ich auch mein Umfeld recht gut kennen gelernt. Ich laufe gern durch die Straßen der Favelas und beobachte die Menschen, die Tiere und Kinder die auf der Straße spielen und die dir freudig entgegen rennen und dich umarmen wenn sie mich sehen.
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Oi, tudo bem?? (Hi, gehts dir gut?). Mir geht es jedenfalls sehr gut. …Da ich mich gerne noch intensiver im Programm einbringen möchte, kam mir die Idee, mit den Kindern von meiner Gruppe Drachen zu bauen. Als ich diese Idee mit der Mitarbeiterin von meiner Gruppe abgesprochen habe, hat ein Junge das Wort Drachen gehört und das Gerücht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, dass der „Tio Jonathan“ mit den Jungen einen Drachen baue. Seitdem bestürmten mich die Jungs, wann wir denn gemeinsam den Drachen bauen und ich wurde von Hilfsangeboten überschüttet.
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Hi,
hier wieder die neuesten der neusten News aus Brasilien. Während ich in verschiedenen Mails immer wieder lese, wie schön warm es doch in Deutschland geworden ist, kann ich euch von hier nur das Gegenteil schreiben: Hier ist es schön kalt geworden. Morgens haben wir ca. 8°C mit der Tendenz nach unten. Als ich angekommen bin, lag die Zimmertemperatur kaum unter 30°C und jetzt geht sie immer seltener auf über 20°C hoch. Als es schon vor einem Monat etwas kühler wurde, kamen die ersten Kinder schon mit Strickmützen und Handschuhen (sah echt süß aus!) Ein kleineres Mädchen kam einmal mit sechs Pullovern! Seitdem frage ich sie jedes Mal, wie viele Pullover sie heute anhat? Seltsamer Weise werden es immer weniger :) Es gibt aber auch Kinder, die kommen bei jedem Wetter mit kurzen Hosen und Sandalen, weil sie nichts anderes zu Hause haben.
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Hallo, hier ein neues Lebenszeichen von mir. Heute wollte ich euch/ dir vor allem beschreiben, wie mein Tagesablauf so aussieht. Seit dem 26.02. sind die Kinder aus den Ferien zurück und die Kindertagesstätte hat wieder geöffnet. Die Entlassung eines Mitarbeiters und der Wechsel der Sekretärin haben in den Ferien für Aufregung gesorgt. In den Ferien wurde das Konzept für die Teenager und Jugendlichen überarbeitet, was für einige Mitarbeiter zusätzlich eine Veränderung bedeutete. Die Jugendlichen sollen jetzt noch intensiver auf das spätere Leben vorbereitet werden. Dazu dienen auch viele praktische Arbeiten. Dafür hat man das Höchstalter in der Kindertagesstätte hat man das Alterauf 16 Jahre begrenzt. Von 6 Jahren aufwärts kommen Kinder hierher. Da es hier sehr viele Kinder in der Gegend gibt, sind die insgesamt 185 Plätze sehr begehrt.
... ab dem 31.10. konnten wir dann mit der deutschen Reisegruppe für 5 Tage nach Bonito fahren und so richtig Urlaub machen. Hier nochmal ein großer Dank an alle, die uns Geld zum Reisen in Brasilien zur Hochzeit geschenkt haben. Bonito ist eine Touristenhochburg mit viel Urwald ( matogrossenser Urwald, nicht so groß und hoch wie man sich als Europäer Urwald vorstellt), Wasser(-fällen), Fischen und Sonne. Wir haben verschiedene Tagesausflüge gemacht, wo es je nachdem Möglichkeiten zum schwimmen, schnorcheln, in Wasserfälle zu springen, an Seilbahnen ins Wasser zu gleiten, freilebende Affen zu füttern, in Grotten mit blauen Seen zu steigen oder durch den Urwald zu wandern einlud. Weitere Fotos gibt es auf unserer Homepage.
Wir haben den Urlaub wirklich genossen und es war gut auch mal ein wenig Abstand von der Kindertagesstätte zu bekommen und auch mal die wirklich schönen Seiten von Brasilien kennen zulernen. So konnten wir uns richtig gut erholen...
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so nun wird es wieder Zeit, einen kleinen Rundbrief zu verfassen. Es sind nun tatsächlich schon mehr als 2 Monate vergangen seit ich hier in Brasilien angekommen bin. Wo bei euch die Bäume anfangen ihre Blätter zu verfärben, hat hier der Frühling begonnen. Es fängt an zu blühen und die Jungs der Kindertagesstätte haben im Garten viel angepflanzt (Tomaten, Radieschen, Mais, Karotten usw.) Ich bin echt froh, dass es nun nicht mehr so kalt wird, denn es gab echt Tage an denen ich diverse Kleiderschichten anhatte und trotzdem fror. Jedenfalls wenn es hier regnet, dann kann man das nicht mehr Regen nennen, sondern eher "Badewannen-auf-die-Erde-kippen". Es entstehen in kurzer Zeit tausend Pfützen und riesige Seen vor der Tür.
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Steffi und Sarah aus dem Süden Deutschlands, nahe der Schweizer Grenze, machen von Anfang Februar bis Anfang August 2005 ein Praktikum in unserer Kindertagesstätte in Dourados. Hier ihr erstes Lebenszeichen aus Brasilien:
Oi!!!! (zu deutsch: Hallo! )
Wie geht’s euch allen denn so? Wir können uns wirklich nicht beklagen, das Wetter ist suuuuper genial, also sonnesonnesonne, kein Regen, heiß (ohne zu schwitzen), immer ein frisches Lüftchen....
Erst mal zu unserer Reise: nach 29 Stunden waren wir endlich hier, aber von vorne.....
Es lief eigentlich alles gut, außer: - keine reservierten Plätze im Flugzeug Frankfurt - São Paulo, also nur Restplätze, wir saßen getrennt, aaaaber Steffis netter Nachbar hat mit Sarah getauscht, so dass wir wieder nebeneinander saßen - endlich nach 12 stunden in São Paulo angekommen, stehen wir in einer riesen Schlange an der Einreisebehörde an, boarding time für den nächsten Flug war 8:25 h, wir standen aber immer noch in der Schlange, der Aufpasser meinte nur: „You will miss the airplane…“ - endlich durch, wird uns gesagt das unsere Koffer doch nicht direkt nach Campo Grande gehen, sondern wir sie erst noch suchen müssen - endlich Koffer gefunden, riesen Schlange am Zoll, glücklicherweise werden wir vorgelassen und mussten nur noch den check in suchen - check in gefunden, inzwischen war schon 8:50 h, Abflug sollte 9:00 sein, wir kamen gleich dran, zeigen unsere Tickets, fragen ob es noch reicht, die Frau meint nur: RUN, RUN und schnappt unsere Koffer - wir rennen einmal quer durch den ganzen Flughafen (mit schwerem Handgepäck!!!!) Danach waren wir wieder fit!!! Endlich das Gate gefunden, wartet auch schon ein kleiner Bus auf uns, der uns zum Flugzeug bringt, wir steigen genau 5 Minuten vor Abflug ein. - Hier schlafen wir erst mal.......